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Entwicklung ultradünner Solarzellen durch spanische Forscher

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    Spanische Wissenschaftler des Silicon and New Concepts for Solar Cells (SyNC) Forschungsteams am Institut für Solarenergie der Polytechnischen Universität Madrid haben mithilfe der neuartigen „hot-pick-up“-Technik Prototypen ultradünner, zweidimensionaler Solarzellen entwickelt. Die Forschung zielt darauf ab, die Solarenergienutzung in städtischen Gebäuden zu revolutionieren, indem flexible, leichte und kostengünstige Zellen für die Fassadenintegration bereitgestellt werden – ein Schritt, der die Energiewende in urbanen Räumen maßgeblich unterstützen kann.

    Innovative Fertigungstechniken: Hot-Pick-Up und skalierbare Produktion

    Hot-Pick-Up-Verfahren: Funktionsweise und Vorteile

    Das Verfahren kombiniert zweidimensionale Materialien, indem Fragmente ausgewählt, gesammelt und innerhalb einer transparenten Blase zu maßgeschneiderten Strukturen zusammengefügt werden. Durch die Kombination verschiedener Materialien lassen sich optimale Lichtabsorptionseigenschaften erzielen. Die Methode ermöglicht die Herstellung extrem dünner Schichten, die praktisch ohne dritte Dimension auskommen, jedoch dennoch signifikante Lichtmenge absorbieren.

    Skalierung der Produktion

    Das Team arbeitet an Techniken, die das Aufbringen der zweidimensionalen Materialien aus Lösungen auf großflächige Oberflächen erlauben. Durch Sprüh- und Depositionsverfahren könnten die Zellen in industriellem Maßstab produziert werden, was die Produktionskosten senken und die Technologie für den Markt attraktiv machen soll.

    Leistungspotenzial: Bis zu 30 % des Gebäudeenergiebedarfs

    Simulation einer Fassadenintegration in Madrid

    Simulationen, bei denen die Zellen auf die Fassade eines Madrider Wolkenkratzers aufgebracht wurden, zeigen, dass bis zu 30 % des gesamten Energiebedarfs des Gebäudes gedeckt werden könnten, während gleichzeitig ausreichend natürliches Licht für die Innenräume erhalten bleibt. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial der Technologie für den Einsatz in dicht besiedelten Stadtgebieten, wo Raum und Gewicht entscheidende Faktoren sind.

    Neueste Marktstudien zeigen, dass der Anteil von gebäudeintegrierten Photovoltaiklösungen ( BIPV ) in Neubauten mittlerweile 15 % erreicht hat. Diese Entwicklung ist ein Indikator dafür, dass Architekten und Bauherren zunehmend die Vorteile von Solarenergie in Betracht ziehen. Die neu entwickelten ultradünnen Solarzellen könnten aufgrund ihrer ästhetischen Anwendbarkeit und Funktionalität diese Zahl weiter steigern.

    Marktakzeptanz von gebäudeintegrierten Photovoltaiklösungen (BIPV)

    Studien belegen ein wachsendes Interesse an BIPV, das vor allem durch die Kombination von Ästhetik und Funktionalität getrieben wird. Die Akzeptanz steigt, weil die Lösungen nicht nur Energie liefern, sondern sich nahtlos in die Architektur einfügen.

    • Metric: Anteil von BIPV bei Gebäudeneubauten
    • Wert: 15 %
    • Jahr: 2022
    • Hinweis: Prozentualer Anteil gemäß Umfragen zur Marktentwicklung

    Vergleich mit herkömmlichen Silizium-Solarzellen

    Während die Effizienz der ultradünnen Zellen laut Simulationen bis zu 30 % des Energiebedarfs eines Gebäudes decken kann, liegt die durchschnittliche Effizienz marktüblicher Silizium-Solarzellen bei 20-22 % (Stand 2023). Trotz der geringeren reinen Umwandlungseffizienz bieten die ultradünnen Zellen Vorteile in Bezug auf Kosten, Flexibilität und ästhetische Integration, die herkömmliche, starre Module nicht erreichen.

    • Metric: Effizienz herkömmlicher Silizium-Solarzellen
    • Wert: 20-22 %
    • Jahr: 2023
    • Hinweis: Durchschnittliche Effizienz von marktüblichen Modellen

    Kosten- und Energieeinsparungen durch BIPV bis 2025

    Laut einer Quelle können durch den breiten Einsatz von BIPV die Energiekosten um 10-20 % gesenkt werden. Diese Einsparungen stärken die Wirtschaftlichkeit der Technologie und erhöhen die Attraktivität für Investoren und Bauherren.

    • Metric: Energiekosten durch BIPV
    • Wert: 10-20 %
    • Einheit: günstiger
    • Jahr: 2025

    Herausforderungen und technologische Reife

    Ein wesentlicher Gegenpunkt ist die noch offene Frage nach der praktischen Umsetzbarkeit und langfristigen Leistungsfähigkeit der neuen Zellen. Die technologische Reife muss in realen Anwendungen getestet werden, bevor die Lösung marktreif ist.

    • Punkt: Technologische Reife
    • Relevanz: Die praktische Umsetzbarkeit der neuen Zellen ist noch ungewiss und muss in realen Anwendungen getestet werden.

    Häufig gestellte Fragen zu den ultradünnen Solarzellen

    Wie lange sind die neuen Solarzellen haltbar?Ultradünne Solarzellen haben eine Lebensdauer von mindestens 10-15 Jahren, ähnlich wie herkömmliche Modultypen.Können die Zellen auf bestehenden Gebäuden installiert werden?Ja, die Flexibilität der Zellen macht sie ideal für die nachträgliche Installation auf bestehenden Fassaden.

    Finanzierung und Förderungen

    Die Forschung wurde durch mehrere Förderprogramme unterstützt:

    • MAD2DCM-UPM Projekt – unterstützt von der Gemeinschaft von Madrid und der Europäischen Union
    • 4EVERPV-CM Grant – Gemeinschaft von Madrid
    • COMIC und PVBooster Grants – Ministerium für Wissenschaft und Innovation
    • APE2SOL Award – Naturgy Stiftung

    Fazit

    Die spanischen Forscher haben mit der „hot-pick-up“-Technik einen vielversprechenden Ansatz für ultradünne, flexible Solarzellen geschaffen, die bis zu einem Drittel des Energiebedarfs städtischer Gebäude decken könnten. Kombiniert mit einer wachsenden Akzeptanz von BIPV und potenziellen Kosteneinsparungen von bis zu 20 % bis 2025, eröffnet die Technologie neue Perspektiven für die Integration von Solarenergie in die urbane Architektur. Dennoch bleibt die technologische Reife ein kritischer Faktor, der erst durch umfangreiche Feldtests bestätigt werden muss, bevor die Lösungen breit kommerzialisiert werden können.

    Carsten Steffen
    Autor: Carsten Steffen
    Carsten Steffen, Gründer von photovoltaik.sh, bringt sein tiefes Verständnis für Photovoltaik und seine Begeisterung für erneuerbare Energien ein, um Kunden in Schleswig-Holstein seit 2021 schneller und kostengünstiger zu ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu verhelfen. Ermöglicht wird das Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Solarteuren. Regelmäßige Schulungen runden unsere Expertise ab. Mit der Gründung von photovoltaik.sh sind wir Ihr vertrauenswürdigen Partner für alle, die ihren Stromverbrauch nachhaltig gestalten möchten.
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