04343 4 33 94 21 info@photovoltaik.sh
Beratung. Planung. Projektierung. Aufbau.

Wechselrichter-Normen: VDE-AR-N 4105 & 4100 – Einkaufs- und Prüfleitfaden

Ein Wechselrichter wirkt auf den ersten Blick wie ein unscheinbarer Kasten zwischen Solarmodul und Steckdose. In der Praxis ist er...

Solarzaun: PV am Zaun planen – Ausrichtung, Statik, Genehmigung & Tierschutz

Ein Zaun ist oft nur die unscheinbare Linie zwischen „meins“ und „deins“. Genau da steckt aber Potenzial: Mit einem Solarzaun...

Innovative BIPV-Fassadenmodule

Eine Fassade kann vieles sein: Schutz, Visitenkarte, manchmal sogar ein Statement. Und genau hier wird es spannend, wenn Photovoltaik nicht...

AC-Verkabelung der PV-Anlage: Vom Wechselrichter bis zum Zählerschrank

Viele PV-Anliegen wirken auf den ersten Blick „fertig“, sobald die Module auf dem Dach liegen. In der Praxis entscheidet aber...

Standort Wechselrichter: Warum die Entscheidung später viel Ärger sparen kann

Der Wechselrichter ist so etwas wie das Herz Ihrer PV-Anlage – und genau deshalb lohnt sich die Frage: Wo hängt...

PV-Module montieren und Strings verschalten: Praxisanleitung

Die PV-Module liegen bereit, die Unterkonstruktion sitzt – und ausgerechnet jetzt passieren die meisten Patzer. Nicht, weil jemand „zu blöd“...

PV-Unterkonstruktion: Dachhaken, Schienensystem, Verbinder und Klemmen richtig planen und montieren

Eine PV-Anlage wirkt von außen oft wie ein sauberer, ruhiger „Deckel“ auf dem Dach. Was man nicht sieht, entscheidet aber...

PV-Montage vorbereiten (Lieferung, Lagerung, Logistik)

Die PV-Anlage steht auf dem Papier, der Montagetermin ist fix – und dann kommt der Lkw früher als gedacht. Genau...

Leistungstoleranz & Messtoleranz bei PV-Modulen: Abweichungen richtig einordnen

Sie schauen ins Datenblatt: 450 Wp. Klingt eindeutig, oder? Und dann kommt der Alltag dazwischen: Im Monitoring liegt ein String...

DC-Verkabelung im PV-Angebot: Diese Angaben sind Pflicht

Im PV-Angebot wirken Solarmodule und Wechselrichter oft wie die Stars – dabei entscheidet die DC-Verkabelung im Alltag ganz leise mit,...
1237

Photovoltaikanlagen nutzen die Kraft der Sonne, um mit ihr elektrischen Strom herzustellen. Diese Art der Produktion von Strom nimmt einen beträchtlichen Teil der erneuerbaren Energien ein.
Erneuerbare Energieträger sind Stromquellen, welche als unerschöpflich gelten und damit im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen klimaneutral sind.

Da die Energiequelle kostenlos von der Sonne zur Verfügung gestellt, lässt sich so sehr günstige elektrische Energie zum Eigenverbrauch herstellen sowie durch Netzeinspeisung sogar Geld verdienen und nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Prinzip der Stromerzeugung

Eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung besteht aus mehreren Solarmodulen. Diese Solarmodule bestehen in allen Ausführungen aus zwei verschiedenen Siliziumschichten. Der Werkstoff Silizium ist ein Halbleiter und damit die Grundlage für den Prozess.
Ein Halbleiter ist ein Festkörper der die besondere Eigenschaft besitzt bei Energiezuführung, wie Sonnenlicht oder elektromagnetischer Strahlung, freie Ladungsträger freizusetzen.

Grundsätzlich existiert ein Stromfeld, wenn es an einer Grenzschicht zu einem Elektronenüberschuss beziehungsweise einer Elektronenknappheit kommt. Dieses Stromfeld kann dann entweder als Gleichstrom oder Wechselstrom zur Weiterverwendung benutzt werden.

Im konkreten Falle einer Solarzelle entsteht dieses Stromfeld durch zwei Siliziumschichten, welche unterschiedlich dotiert sind. Die obere Schicht ist mit Elektronendonatoren und die untere mit Elektronenakzeptoren ausgestattet. An der Grenzschicht zwischen diesen Halbleitern entsteht eine neutrale Zone unter konstanter Spannung.
Treffen nun Photonen, die Einzelkomponenten der Sonnenstrahlen, auf diese Übergangsschicht, verbinden die sich mit den Elektronen und wandern durch die Grenzschicht bis es zu einer Rekombination kommt.

Somit entsteht ein nutzbarer Stromfluss, welcher dann in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder zur Eigennutzung verwendet werden.

Komponenten der fertigen PV-Anlage

Um aus Sonnenlicht verarbeitbaren Strom zu erzeugen, müssen abseits der Solarzelle auf dem Dach noch weitere Komponenten verbaut werden.
Grundlage sind gebündelte Solarzellen, Solarmodule, welche der Sonne exponiert aufgebaut werden. Solarmodule bestehen neben der angesprochenen Siliziumschichten aus protektivem Glas und Kunststoff.

Die Solarmodule produzieren einen Stromfluss welcher dann durch den Solargenerator zu elektrischem Gleichstrom verarbeitet wird. Dieser erzeugte Strom ist in unserem Stromnetz jedoch so nicht einsetzbar, denn alle angeschlossene Geräte funktioniert mit Wechselstrom. Um diesen Wechselstrom zu gewinnen, muss der Gleichstrom mithilfe eines Wechselrichters umgewandelt werden.

Ein Zweirichtungszähler misst ein- und ausgehende Strombeträge und schließlich wird der gewonnene Strom durch ein Netzeinspeisungsgerät eingespeist.
Die Wahl an verwendeten Komponenten ist vorsichtig zu planen, um eine eventuelle staatliche Förderung abzugreifen sowie aufeinander abzustimmen, um Verbesserungen im Wirkungsgrad zu erzielen.

Ausrichtung der Solarmodule

Um den höchstmöglichen Wirkungsgrad mit einer Photovoltaikanlage zu erlangen, muss das tagtäglich verfügbare Sonnenlicht maximal genutzt werden.
Das heißt die Solarmodule müssen so positioniert werden damit sie längstmöglich der Sonne exponiert sind.

Hier sind vorerst die baulichen Voraussetzungen wie Schatten oder Pflanzenbewuchs bei der Planung zu beachten. Weiterhin sollte der verfügbare Platz akribisch ausgemessen werden, um festzustellen, ob nicht größere Anlagen zu verbauen sind.

Anschließend ist die Neigung der Solarmodule ein elementarer Faktor und so ist somit die vorhandene Dachneigung mit einzubeziehen.
In unseren deutschen Breitengraden ist eine Ausrichtung nach Süden wichtig sowie ein Neigungswert zwischen 30 und 35 Grad anzustreben.

Diese standortstechnischen Bedingungen sind nach Auswahl der Modulart Grundlage für die Menge an produzierten Strom und somit für die finanzielle Vergütung.

Beratung
Anrufen