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Solx und Caelux: Durchbruch bei Perowskit-Silizium-Solarmodulen – 28 % Effizienz und Zukunftsperspektiven

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    Die strategische Partnerschaft zwischen Solx, einem Modulhersteller aus Aguadilla, Puerto Rico, und Caelux, einem Spezialisten für perowskit-beschichtetes Glas, markiert einen wichtigen Schritt in Richtung effizienterer Solarenergie. Durch die Kombination von in-USA gefertigten Siliziumzellen von Suniva mit dem Caelux-„Active Glass“ entsteht das Solx Aurora-Modul, das eine gemessene Wirkungsgrad von 28 % erreicht. Diese Entwicklung ist nicht nur ein technischer Meilenstein, sondern trägt auch wesentlich zur globalen Energiewende und zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei.

    Effizienz der Aurora-Module im Kontext aktueller Rekorde

    Mit einer Effizienz von 28 % liegen die Solx Aurora-Module deutlich über dem durchschnittlichen Wirkungsgrad herkömmlicher kristalliner Siliziummodule. Dennoch bleiben sie hinter dem aktuellen Rekord von 31,1 % zurück, der 2025 von LONGi für ein Perowskit-Silizium-Tandemmodul erzielt wurde. Dieser Rekord wird in der Fachliteratur des Renewable Energy Journal (Roth, 2026) dokumentiert und unterstreicht den intensiven Wettbewerb zwischen traditionellen Siliziumtechnologien und neuartigen Perowskit-Ansätzen.

    Vor kurzem erreichten Perowskit-Silizium-Tandemmodule eine Rekordeffizienz von 31,1 %, was den technologischen Fortschritt in dieser Branche unterstreicht. Durch ständige Forschung und Entwicklung könnten diese Werte in den kommenden Jahren noch weiter steigen, was den Wettbewerb zwischen neuen Technologien und traditionellen Siliziummodulen entscheidend beeinflussen könnte (LONGi, 2025).

    Produktionsplan: Von Puerto Rico in den US-Markt

    Der Produktionsfahrplan von Solx ist klar definiert:

    • Abschluss der ersten Produktionsphase in Puerto Rico im Jahr 2026, mit einer jährlichen Kapazität von 1 GW.
    • Lieferung von insgesamt 3 GW Solx Aurora-Module über die fünfjährige Partnerschaft mit Caelux.
    • Kommerzielle Verfügbarkeit der Module in den USA ab 2027.
    • Geplante Gesamtkapazität von 10 GW bis zum Jahr 2030.

    Die ersten Module wurden bereits im April 2026 vom Senior Director of Manufacturing Operations, Omar Ramirez Gonzalez, in einer LinkedIn-Ankündigung vorgestellt. Die Produktion erfolgt in einem umgebauten Hewlett-Packard-Werk in Aguadilla, das 2025 nach Beginn des Baus erste Arbeitsplätze schuf und die Fertigung von 625-Watt-Modulen mit Stahlrahmen von Origami Solar ermöglicht.

    Die aktuellen Produktionspläne von Solx, mit einer angestrebten Kapazität von 10 GW bis 2030, könnten die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft der Solarindustrie in den USA weiter stärken. Diese Entwicklungen sind entscheidend, um die Abhängigkeit von nicht nachhaltigen Energiequellen zu reduzieren und die globale Energiewende voranzutreiben.

    Vorteile einer rein in-USA-basierten Lieferkette

    Die Kombination aus Suniva-Siliziumzellen und Caelux-Active-Glass schafft eine vollständig in den USA verankerte Lieferkette:

    • Siliziumzellen von Suniva, Rohstoffe aus Corning (Michigan) und ein geplantes 4,5 GW-Werk in South Carolina.
    • Perowskit-beschichtetes Glas von Caelux, das die herkömmliche Oberglas-Schicht ersetzt.
    • Lokale Fertigung in Puerto Rico reduziert Transportwege und stärkt die Energie-Souveränität.

    Suniva-CEO Matt Card betont, dass diese Zusammenarbeit die nationale Energiesicherheit stärkt, hochwertige Arbeitsplätze schafft und die nächste Generation von Solarinovationen ermöglicht.

    Risiken und Herausforderungen: Rohstoffabhängigkeit

    Ein potenzieller Risikofaktor ist die Abhängigkeit von Rohstoffen für die Herstellung von Solarzellen. Die Stabilität der Rohstoffversorgung könnte die geplante Produktionskapazität und damit den Markterfolg der Aurora-Module beeinflussen. Dieses Risiko wird in den bereitgestellten Informationen explizit als Gegenpunkt genannt.

    FAQ zu Perowskit-Silizium-Tandemmodulen

    Was sind Perowskit-Silizium-Tandemmodule?

    Perowskit-Silizium-Tandemmodule sind Solarzellen, die Perowskit-Materialien in Kombination mit Silizium verwenden, um höhere Effizienzen bei der Energieumwandlung zu erzielen.

    Wettbewerb und zukünftige Effizienzpotenziale

    Neueste Studien zeigen, dass kontinuierliche Verbesserungen in der Perowskit-Technologie die Effizienz von Tandemmodulen potenziell auf über 30 % steigern könnten. Dieser Fortschritt könnte den Wettbewerb zwischen traditionellen Siliziummodulen und den neuen Tandemtechnologien weiter intensivieren. Der Rekord von 31,1 % (LONGi, 2025) dient dabei als Referenzpunkt für zukünftige Entwicklungen.

    Fazit

    Die fünfjährige Partnerschaft zwischen Solx und Caelux verbindet hochmoderne Perowskit-Glas-Technologie mit einer komplett in den USA verankerten Siliziumzellproduktion. Mit einer nachgewiesenen Effizienz von 28 % und einer geplanten Produktionskapazität von 10 GW bis 2030 positionieren sich die Solx Aurora-Module als bedeutender Akteur im sich schnell entwickelnden Markt für Hochleistungssolarzellen. Während die aktuelle Effizienz hinter dem Rekord von 31,1 % zurückbleibt, zeigen aktuelle Forschungs- und Produktionspläne, dass die Technologie kurz davor steht, die traditionellen Siliziummodule deutlich zu übertreffen. Gleichzeitig bleibt die Rohstoffversorgung ein kritischer Faktor, der die Skalierbarkeit beeinflussen kann. Insgesamt verdeutlicht die Initiative, wie strategische Kooperationen und in-Land-Fertigungslösungen die globale Energiewende beschleunigen können.

    Carsten Steffen
    Autor: Carsten Steffen
    Carsten Steffen, Gründer von photovoltaik.sh, bringt sein tiefes Verständnis für Photovoltaik und seine Begeisterung für erneuerbare Energien ein, um Kunden in Schleswig-Holstein seit 2021 schneller und kostengünstiger zu ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu verhelfen. Ermöglicht wird das Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Solarteuren. Regelmäßige Schulungen runden unsere Expertise ab. Mit der Gründung von photovoltaik.sh sind wir Ihr vertrauenswürdigen Partner für alle, die ihren Stromverbrauch nachhaltig gestalten möchten.
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