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Snapsolar-Montagesystem der SFS Group: Innovation für Fassaden-Photovoltaik

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    Das Snapsolar-Montagesystem der SFS Group ermöglicht die effiziente Integration von Photovoltaik-Modulen an Gebäudefassaden. Durch kontrollierte Positionierung, integrierte Toleranzausgleichsfunktionen und eine begleitende Planungssoftware unterstützt das System die wachsende Nachfrage nach urbanen Solarlösungen, insbesondere bei Bestandsgebäuden und bereits belegten Dächern.

    Wachstum des Marktes für Fassaden-PV-Anlagen

    Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts ABC wird das Marktvolumen für Fassaden-Photovoltaik in Europa bis 2028 auf 10 Milliarden Euro ansteigen. Diese Prognose verdeutlicht das steigende Interesse an Lösungen, die urbanen Raum effizient nutzen und zusätzliche Energieerträge über die Gebäudehülle generieren.

    • Marktvolumen 2028: 10 Mrd. € (prognostiziert)
    • Wachstumstreiber: begrenzte Dachflächen, Bedarf an dezentraler Energieerzeugung
    • Relevanz für Snapsolar: System ist speziell für die Nutzung von Fassadenflächen konzipiert

    Technische Grundlagen und Normen

    Fassaden-PV-Anlagen unterliegen spezifischen Anforderungen an Windlasten. Die DIN EN 1991-1-4 (2010) definiert die relevanten Belastungen für vertikale Anwendungen. Snapsolar erfüllt diese Norm, was die Sicherheit und Stabilität der Installation gewährleistet.

    • Norm: DIN EN 1991-1-4 (2010) – Vorgaben für Windlasten auf vertikalen Fassaden
    • Erfüllung durch Snapsolar erhöht die technische Seriosität

    Das Snapsolar-Montagesystem im Detail

    Komponenten und Funktionsweise

    Das System besteht aus abgestimmten Einzelkomponenten, die eine direkte Befestigung von Photovoltaik-Modulen auf verschiedenen Fassadenuntergründen ermöglichen:

    • Aluminium-C-Profil mit rückseitiger EPDM-Unterlage
    • Photovoltaik-Halter für Moduldicken von 30 mm bis 40 mm
    • Mittel- und Endklemmen zur Fixierung
    • Snapclip für sichere Positionierung und Justierung
    • Ausgleichs- und Feineinstellplatten für Höhenabweichungen bis zu 2 mm

    Das System ist für Trapezblech-Fassaden, Betonuntergründe und auf Anfrage auch für Sandwichpaneele geeignet.

    Toleranzausgleich und Justierung

    Snapsolar ermöglicht einen kontrollierten Toleranzausgleich während der Montage. Nach dem Einsetzen des Moduls in die untere Klemme bleibt der Zugang zu den rückseitigen Kabelanschlüssen erhalten. Die obere Modulkante wird anschließend eingesetzt und das Panel kontrolliert abgesenkt. Durch die Snapclips und Justierplatten können Höhenabweichungen bis zu 2 mm direkt im System korrigiert werden, ohne benachbarte Module zu demontieren. Größere Toleranzen lassen sich über eine Anpassung der unteren Modulauflage ausgleichen.

    Planungssoftware und Optimierung der Montageabläufe

    Eine begleitende Planungssoftware unterstützt die Auslegung von Snapsolar-Projekten von der Konzeptphase bis zur Umsetzung. Sie ermöglicht:

    • Systemkonforme Dimensionierung der Anlage
    • Frühzeitige Abstimmung von Modulaufteilung, Befestigungspunkten und Materialbedarf
    • Reduktion von Schnittstellenproblemen zwischen Planung und Ausführung
    • Optimierung der Montageabläufe bereits in der Planungsphase

    Durch diese digitale Unterstützung soll der Montageaufwand auf der Baustelle reduziert und eine effiziente Umsetzung auch bei größeren Fassadenflächen ermöglicht werden.

    Praktische Anwendung und Montageablauf

    Der Montageprozess ist in klar strukturierte Schritte unterteilt:

    1. Positionierung des Moduls in der unteren Klemme – Kabelanschlüsse bleiben zugänglich.
    2. Einsetzen der oberen Modulkante und kontrolliertes Absenken des Panels.
    3. Feinjustierung mit Ausgleichs- und Feineinstellplatten (bis 2 mm).
    4. Fixierung über einen frontseitig zugänglichen Klemmbefestiger mit definiertem Anziehdrehmoment.

    Dieses schrittweise Vorgehen erlaubt die Montage von durchlaufenden Solarmodul-Reihen, ohne bereits installierte Elemente zu demontieren, und sorgt für ein gleichmäßiges Modulbild auf großen Fassadenflächen.

    Herausforderungen und Risiken

    Technische Herausforderungen bei der Montage können den Gesamterfolg und die Akzeptanz des Systems beeinflussen, insbesondere wenn das Personal nicht ausreichend geschult ist. Ungeübte Monteure könnten Schwierigkeiten beim korrekten Umgang mit den Justier- und Toleranzkomponenten haben. Deshalb betont die SFS Group die Notwendigkeit einer soliden Schulung und Herstellerunterstützung, um die sichere und effiziente Installation zu gewährleisten.

    • Risiko: Fehlende Schulung des Personals
    • Auswirkung: mögliche Montagefehler, reduzierte Systemleistung
    • Lösung: Hersteller-gestützte Trainingsprogramme

    Fazit

    Das Snapsolar- Montagesystem der SFS Group stellt eine technisch fundierte Lösung für die wachsende Nachfrage nach Fassaden-Photovoltaik dar. Durch die Erfüllung der DIN EN 1991-1-4, den integrierten Toleranzausgleich und die unterstützende Planungssoftware wird sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz der Installation erhöht. Angesichts des prognostizierten Marktvolumens von 10 Milliarden Euro bis 2028 bietet Snapsolar ein zukunftsfähiges Konzept, das urbanen Raum optimal nutzt – vorausgesetzt, die technischen Herausforderungen werden durch gezielte Schulungen und Herstellerunterstützung gemeistert.

    Carsten Steffen
    Autor: Carsten Steffen
    Carsten Steffen, Gründer von photovoltaik.sh, bringt sein tiefes Verständnis für Photovoltaik und seine Begeisterung für erneuerbare Energien ein, um Kunden in Schleswig-Holstein seit 2021 schneller und kostengünstiger zu ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu verhelfen. Ermöglicht wird das Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Solarteuren. Regelmäßige Schulungen runden unsere Expertise ab. Mit der Gründung von photovoltaik.sh sind wir Ihr vertrauenswürdigen Partner für alle, die ihren Stromverbrauch nachhaltig gestalten möchten.
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