JugendSolarProgramm bringt Jugend in Bamberg der Solarenergie näher

Jugendliche gestalten solare Zukunft

Schülerinnen des Maria Ward Gymnasiums installieren Solaranlage auf dem Erzbischöflichen Jugendamt

Bamberg. „Wir bauen an der Zukunft!“ –  Den Slogan des JugendSolarProgramms (JSP) machten sich etwa 15 Schülerinnen des Maria Ward Gymnasiums zu Eigen und installierten vom 20. bis 22. September eine 22 kWp große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Erzbischöflichen Jugendamtes in Bamberg.

Unter fachkundiger Anleitung der Firma Schütz Energie waren die Schüler von Beginn an an allen Montageschritten beteiligt. „Durch die konkrete Arbeit auf dem Flachdach erleben die Jugendlichen sehr anschaulich, wie einfach es ist, auf nachhaltige Weise Strom zu produzieren“, fasst Projektleiter Fabian Rieger den Kerngedanken des Umweltbildungsprogramms zusammen. „Lernen durch Handeln, Umweltbildung durch Aktion steht beim JSP im Vordergrund“. Die Jugendlichen installierten nicht nur die Anlage, sondern bloggten im Internet direkt vom Dach und dokumentierten ihr Solarprojekt mit Foto und Video. Sicherlich zu Gute kamen den Schülerinnen ihre Erfahrung aus der Comenius-Projekt-AG.  Zwei Jahre lang beschäftigen sich die Jugendlichen in diesem Rahmen mit dem Thema „Umweltschutz durch Erneuerbare Energien“.

Das in Bayern bisher einzigartige JugendSolarProgramm ermöglicht Jugendlichen im Rahmen von Projektbautagen oder Projektwochen gemeinsam mit Fachfirmen aus der Region Photovoltaikanlagen zu installieren. Möglich wurde das Ganze Anfang des Jahres durch die Kooperation des Bund Naturschutz Bamberg mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Evangelischen Jugend (EJ) und der Jugendorganisation des Bund Naturschutz (JBN). Alle Partner engagieren sich in der Umweltbildung. Denn Jugend ist Zukunft. Und in welcher Welt junge Menschen zukünftig leben, wollen und sollen sie selber mitgestalten. Bei der Umsetzung des JugendSolarProgramms wird auf die Kooperation mit Kirchengemeinden, Kommunen, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen und Solarfirmen aus der Region gesetzt. Denn der Umbau der Energieversorgung ist nur erfolgreich, wenn alle mitziehen und eingebunden werden, insbesondere die Erwachsenen von morgen.

Die Finanzierung des Programms erfolgt durch Mittel aus dem Klimaprogramm Bayern 2020 des Bayerischen Umweltministeriums, durch einen Zuschuss des Ökostromanbieters Naturstrom und durch Mittel aus dem Klimafonds der Erzdiözese Bamberg

Wir bauen an der Zukunft!

Das JugendSolarProgramm (JSP) ist ein Umweltbildungsprojekt, in dem das Handeln im Mittelpunkt steht! Angesichts des Klimawandels und der dringend nötigen Energiewende hilft Reden nicht weiter. Jetzt zu handeln ist mehr als nötig. Deshalb installiert das JugendSolarProgramm gemeinsam mit Jugendlichen und Fachfirmen aus der Region im Rahmen von Projektwochen oder -tagen Photovoltaikanlagen auf Jugendhäusern, Pfarrgebäuden, Schulen,…. und baut damit nicht nur bildlich gesprochen an der Energiewende mit. Denn Bamberg will mit der Klimaallianz schließlich bis ins Jahr 2038 energieautark sein.

Doch das ist längst nicht alles. Das JugendSolarProgramm…

… bringt Bauherren, Solarfirmen und Jugendgruppen zusammen und ermöglicht dadurch Projekte mit einem nachhaltigen Input. Das JSP übernimmt die Organisation und Leitung von Solarbautagen oder –wochen in Zusammenarbeit mit den Gruppenleitern vor Ort.


… verleiht Material, mit dem die Möglichkeiten der Nutzung der Solarenergie erfahrbar gemacht werden können. Denn gerade mit Solarenergie lässt sich sehr leicht und anschaulich experimentieren. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen gerne bei der Vorbereitung Ihres Jugendsolarprojektes!


… sorgt für eine breite Öffentlichkeitsarbeit für die Sonnenenergie. Dies gerade auch in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen. So gehört zu jedem Bauprojekt eine breite Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld – dazu nutzen wir sowohl klassische, wie neue Medien (Blog vom Dach) – und eine offizielle Einweihung mit Presse, die alle beteiligten Partner gleichermaßen berücksichtigt.

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