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Energiewende in der Photovoltaik

Mit der Entscheidung im Jahr 2011, dem Rückbau der Atomenergie und dem stufenweisen Ausstieg bis 2022 sowie dem Kohleausstieg bis 2035 wurde der endgültige Startschuss für die Energiewende gegeben.

Der Begriff Energiewende beschreibt die Abkehr von konventionellen Strom- und Wärmeerzeugern wie Atomkraft und Kohlekraftwerken hin zu der breiten Nutzung von erneuerbaren Energien. Erneuerbare Energien sind regenerative Energien, um Strom und elektrische Energie mit Mitteln zu erzeugen, welche der Umwelt nicht beziehungsweise minimal schaden. Teil dieser erneuerbaren Energiequellen sind Wasser-, Wind- und Solarkraft, aber auch die Benutzung von Biomasse oder Erdwärme.

Weiterhin ist neben der vermehrten Benutzung von nachhaltigen Energiequellen ebenso die Steigerung der Energieeffizienz von konventionellen Energieträgern von immenser Bedeutung.

Erneuerbare Energien in Prozent

Im Jahr 2021 wurde in Deutschland knapp 20 % des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen.
In den Stromsektor sind hiervon die Hälfte in Form von regenerativen Strom geflossen, die Wärmegewinnung wurde mit 43 % nachhaltig unterstützt und der Rest floss in den Verkehrssektor.

Windenergie stellt mit 24 % am meisten erzeugte Energie bereit, gefolgt von Photovoltaik und Biomasse zur Stromerzeugung mit jeweils 11 % und die Wasserkraft stellt 4 % produzierten Strom zur Verfügung. Biomasse zur Wärmeerzeugung stellt den derzeit größten Anteil an erneuerbaren Energien mit 37 % gefolgt von Geothermie und Umweltwärme mit 4 %. Biokraftstoffe stellen als einzige Energiequelle im Bereich Verkehr lediglich 7 %.

Herausforderungen

Der Umbau des Energienetzes und der Wechsel zu erneuerbaren Energieträgern ist mit vielen Herausforderungen verbunden, welche gemeinsam angegriffen werden müssen.

Investition

Um das Maß an nachhaltiger Energie drastisch zu steigern, müssen vorerst gewaltige Investitionen getätigt werden, welches sich dann auch in dem Strompreis widerspiegeln wird. Strompreise können erst dann sinken, wenn sich die Vielzahl an Energiesystem, wie etwa Windparks, Wasserkraftwerken oder Solarparks, amortisiert haben.

Eigenen Strom auch im Winter nutzen?

Normalerweise wird nicht genutzter Strom in das Stromnetz verkauft. Im Winter produziert eine PV-Anlage meist wesentlich weniger Strom, sodass hier Strom um den Faktor 4-5 teurer nachgekauft werden muss. Die Lösung schafft die herstellerunabhängige StromCloud.
Hier mehr erfahren oder direkt Kontakt aufnehmen.

Da erneuerbare Energiequellen in der Bereitstellung von Energie aufgrund des Wetters stark fluktuieren, müssen weiterhin Gaskraftwerke gebaut und aufrecht gehalten werden, damit diese im Fall eines Stromdefizits elektrische Energie bereitstellen können.

Weiterhin müssen im Wohnsektor starke Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, um hier eine höhere Energieeffizienz zu schaffen. Der Gebäudesektor ist immerhin für 40 % des Energiebedarfs zuständig.

Infrastruktur

Die Infrastruktur muss ebenfalls gewaltig ausgebaut und verändert werden. Im Bereich der elektrischen Energie werden 35 % durch Wind- oder Solarenergie hergestellt. Der größte Anteil dieser Energie wird in Norddeutschland hergestellt und muss in den Süden und Westen durch Hochspannungsleitungen, die in dem benötigten Maße noch nicht existieren, transportiert werden.

Um die Fluktuation der Stromherstellung zu überbrücken, muss eine Infrastruktur von Stromspeichern sowie ein effizienteres Energiemanagement aufgebaut werden. Dies benötigt erstes Platzbedarf sowie stehen hier diverse bürokratische Hemmschwellen dem noch im Wege.

Ressourcenmanagement

Hintergrund der Umstellung auf erneuerbare Energien ist die Senkung des CO₂ Ausstoßes und der damit verbundene Schutz von Klima und Umwelt. Für die Herstellung sämtlicher Energieproduzenten, wie etwas Solarzellen oder Stromspeicher, werden sogenannte seltene Erden sowie giftige Substanzen zur Verarbeitung benötigt. Hier müssen entweder umweltfreundlichere Alternativen gefunden werden oder erfolgreiche Wiederverwertungssysteme entwickelt werden. Ebenso ist der Effekt der Umweltschädenverlagerung nicht außer Acht zu lassen.

Politik & Gesellschaft

Auf politischer Ebene ist es wichtig, gemeinsam und langfristig an dem Ziel einer strukturierten Energiewende zu arbeiten. Im Sinne der Energiewende kurze Legislaturperioden sind eine Schwierigkeit und potenzieller Grund für Verlangsamungen durch immer wieder ändernde Schwerpunkte der jeweiligen Regierung.
Der Politapparat in Deutschland mit seinem Föderalismus und der Mitgliedschaft in der EU und diversen anderen Gremien fördert die Handlungsfähigkeit nicht sonderlich in diesem Belange. Etwaige technologische Fortschritte müssen bis zur Implementation so viele Instanzen durchgehen. Dies kostet Zeit

Die gesellschaftliche Akzeptanz ist mittlerweile sehr hoch und das ist gut und wichtig. Jedoch sind in der tatsächlichen Umsetzung von Projekten wie Windparks und Solarparks oftmals Bauherren von großen Protestaktionen verhindert.

Ziele

  1. Den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2030 auf insgesamt 65 % erhöhen.
  2. Die Treibhausemissionen bis 2030 gegenüber 1990 um 55 % zu senken.
  3. Den Primärenergieverbrauch bis 2050 gegenüber 2008 um 50 % zu senken.
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Normalerweise wird nicht genutzter Strom in das Stromnetz verkauft. Im Winter produziert eine PV-Anlage meist wesentlich weniger Strom, sodass hier Strom um den Faktor 4-5 teurer nachgekauft werden muss. Die Lösung schafft die herstellerunabhängige StromCloud.
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