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Solaranlagenüberwachung

Photovoltaikrechner

Neuigkeit: Die deutsche Regierung hat die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen gesenkt, um Anreize für Haushalte zu schaffen, Solaranlagen zu installieren und ihren eigenen Strom zu erzeugen. Diese Senkung erhöhte die Kosteneffizienz von Solarenergiesystemen und ermöglichte es den Haushalten, langfristig Geld zu sparen. Dadurch wird mehr Menschen der Zugang zu sauberen, erneuerbaren Energiequellen ermöglicht. Jetzt Angebot anfordern!
Wo soll die Photovoltaikanlage installiert werden?(erforderlich)

Eine Solaranlagen Überwachung, auch Photovoltaikanlagen Monitoring, ist die ständige Überwachung der Ein- und Ausgangsparameter. Mit diesen Daten kann die Ertragssicherung gesichert werden, um die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten, sowie etwaige Fehlfunktionen frühzeitig erkennen. Weiterhin ist es wichtig, regelmäßig zu überprüfen, wie hoch der Eigenverbrauchsanteil ist und wie viel in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird.

Hier kommen verschiedene Messtechniken zum Einsatz, mit welchen dann verschiedene Funktionen und Werte erhoben werden können. Diese reichen von simplem Zählerstand ablesen bis hin zu Systemen, die ein intelligentes Energiemanagement anwenden.

Zählerstandablesen

Durch das Ablesen und miteinander verrechnen von dem Strombezugszähler, dem Einspeisezähler sowie dem Ertragszähler können Aufschlüsse unter anderem über den Eigenverbrauch im Haushalt geschlossen werden. Vereint können diese Zähler als sogenannte Zweirichtungszähler erworben oder gemietet werden.

Der Strombezugszähler ist derjenige Zähler, welche Informationen über den verbrauchten Strom gibt. Der Einspeisezähler gehört zu der eigenen Photovoltaikanlage und misst den Anteil des erzeugten Stroms, welcher in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. Diese Menge an Strom wird dann gemäß der EEG-Umlage vergütet. Oftmals ist dieser Zähler Eigentum des jeweiligen Netzbetreibers und wird angemietet.
Als letzten relevanten Stromzähler ist der Ertragszähler anzumerken. Dieser misst, wie viel Strom die Solaranlage produziert.

Um nun auf den Eigenverbrauch an Solarstrom zu kommen, wird die Einspeisung von dem Ertrag abgezogen. Um jetzt damit den gesamten Stromverbrauch im Eigenheim zu berechnen, wird zu dem Eigenverbrauch der Strombezug addiert.
Grundsätzlich ist ein hoher Eigenverbauchsanteil anzustreben, damit weniger Energie aus dem öffentlichen Versorgungsnetz zugekauft werden muss.

Zählerstände ablesen und so die weiteren Werte per Hand ausrechnen ist die günstigste und einfachste Methode, um eine Photovoltaikanlage zu überwachen. Es ergibt Sinn, sich bei dieser Methode einen festen Zeitplan für die jeweiligen Ablesungen vorzunehmen, um Kontinuität bei der Datenerhebung zu garantieren. Weiterhin sind Zeitabstände von einer Woche sinnvoll, um möglichst viele Daten zu besitzen.

Eigenen Strom auch im Winter nutzen?

Normalerweise wird nicht genutzter Strom in das Stromnetz verkauft. Im Winter produziert eine PV-Anlage meist wesentlich weniger Strom, sodass hier Strom um den Faktor 4-5 teurer nachgekauft werden muss. Die Lösung schafft die herstellerunabhängige StromCloud.
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Anlagenüberwachung via Datenlogger

Datenlogger zur Anlagenüberwachung liefern neben einer automatischen Datenerhebung und Überwachung konstante Zustandsdaten des Wechselrichters. Datenlogger sind automatische elektrische Datenspeicher, welche heutzutage meistens schon im Vorhinein im Wechselrichter verbaut sind.

Aufgrund der hohen Anschaffungskosten von durchschnittlich 500 € ist die Frage nach der Notwendigkeit und Rentabilität, wenn man sie mit den Anschaffungskosten von kleineren Solaranlagen vergleicht, durchaus berechtigt.
Ab einer Anlagengröße von 10 KWp lohnt sich eine Anschaffung, da hier verhinderte Ausfälle durch den Datenlogger in einer beträchtlichen Höhe sind. Neben regelmäßigen Zustandsberichten zu Tages- oder Monatsleistungen werden per WLAN Berichte bei Unregelmäßigkeiten auf das eigene Handy zugesandt.

Mit einer automatisierten Anlagenüberwachung anhand von einem Datenlogger bekommt der Nutzer je nach Modell aussagekräftige Daten bezüglich dem Stromverbrauch und dem Eigenverbrauchsanteil. Durch ein Energiemanagement kann der Netzbetreiber eine Fernabschaltung durchführen, einzelne Verbraucher in dem Haushalt zu- beziehungsweise abschalten oder bei einem vorhandenen Speicher ein optimales Ladeverhalten steuern.

Fazit

Um sich zwischen einem händischen Überwachungsmechanismus und automatisierten Datenlogger zu entscheiden, spielen zwei wesentliche Faktoren eine Rolle. Zum einen ist es wichtig zu wissen, ob man selber die Disziplin besitzt regelmäßig Zählerstände abzulesen und diese geordnet auswertet. Falls ja, dann ist es sinnvoll, sich die Anschaffungskosten bis zu einer gewissen Leistung zu sparen.

Bei großen Photovoltaikanlagen sind die Kosten beziehungsweise entgangene Erträge so hoch, dass sich die Anschaffungskosten deutlich rentieren und es somit sinnvoll ist, die Anlage automatisch und permanent zu überwachen.

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Normalerweise wird nicht genutzter Strom in das Stromnetz verkauft. Im Winter produziert eine PV-Anlage meist wesentlich weniger Strom, sodass hier Strom um den Faktor 4-5 teurer nachgekauft werden muss. Die Lösung schafft die herstellerunabhängige StromCloud.
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