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Strahlung, Elektrosmog und Magnetismus bei Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen, die Lichtenergie in elektrische Energie umwandeln, sind weitgehend unbedenklich bezüglich Strahlung und Elektrosmog. Ihre Strahlungs- und Magnetfeldemissionen sind gering und liegen unter internationalen Sicherheitsstandards. Wechselrichter, die unterschiedliche Strahlungsformen emittieren, sollten jedoch unter Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen installiert werden, um direkte Expositionen in Wohnbereichen zu vermeiden. Maßnahmen wie die nahe Verlegung von Plus- und Minusleitern, die Verwendung von Mehrleiterkabeln und die fachgerechte Erdung sind wichtig, um Strahlung zu minimieren.
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    Photovoltaikanlagen sind eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiequelle, die immer mehr Haushalte und Unternehmen nutzen. Doch trotz ihrer Popularität gibt es immer wieder Bedenken bezüglich der Strahlung, des Elektrosmogs und des Magnetismus: wir klären in diesem Beitrag darüber auf.

    Strahlung bei Photovoltaikanlagen

    Was ist Strahlung?

    Strahlung ist eine Form der Energieübertragung, die in verschiedenen Formen auftritt, von sichtbarem Licht bis hin zu Radiowellen und ultravioletter Strahlung. Bei Photovoltaikanlagen wird oft die Sorge geäußert, dass sie schädliche Strahlung aussenden könnten.

    Wie Photovoltaikanlagen Energie erzeugen

    Photovoltaikanlagen wandeln Lichtenergie direkt in elektrische Energie um. Der Prozess basiert auf dem photoelektrischen Effekt, bei dem Licht (Photonen) auf Halbleitermaterialien wie Silizium trifft und Elektronen freisetzt, die elektrischen Strom erzeugen.

    Die Realität der Strahlungsaussendung

    Photovoltaikanlagen emittieren elektrische und magnetische Felder in verschiedenen Frequenzbereichen, einschließlich Gleichströme und Gleichspannungen (Quellen elektro- und magnetostatischer Felder) sowie nieder- und hochfrequente Strahlung durch den Wechselrichter. Die Immissionen einer Photovoltaikanlage sind, gemessen an den Grenzwerten der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV), an typischen Aufenthaltsorten von Menschen gering. Dies wird durch sorgfältige Installation und Leitungsführung erreicht.

    Tatsächlich emittieren Photovoltaikanlagen eine sehr geringe Menge elektromagnetischer Strahlung, vergleichbar mit der von alltäglichen Haushaltsgeräten. Die von Photovoltaikanlagen erzeugte Strahlung liegt unter den internationalen Sicherheitsstandards.

    Ist die Strahlung von Photovoltaikanlagen gefährlich?

    Nein, die von Photovoltaikanlagen erzeugte Strahlung ist nicht gefährlich und liegt weit unter den von internationalen Gesundheitsorganisationen festgelegten Sicherheitsgrenzen.

    Beim Aufbau sollte aber auf die Reduzierung der Strahlung geachtet werden:

    Die nichtionisierende Strahlung von Photovoltaikanlagen kann durch folgende Maßnahmen reduziert werden: Führung von Plus- und Minusleitern nahe zusammen, Einhaltung eines ausreichenden Abstands zwischen Wechselrichter und Mensch, Verwendung von Mehrleiterkabeln auf der AC-Seite.

    Strahlungsverhalten von Wechselrichtern:

    Wechselrichter sind Hauptquellen verschiedener Formen nichtionisierender Strahlung. Die Strahlung klingt mit zunehmender Entfernung ab und die Emissionsbegrenzung wird durch die Einhaltung elektromagnetischer Verträglichkeitsvorschriften (EMV) erreicht. Messungen zeigen, dass die Strahlung selbst in den Frequenzlücken der EMV-Normen nicht auffällig ist.

    Zum weiterlesen: Photovoltaikanlagen als Elektrosmog-Quelle (Bundesamt für Umwelt BAFU, Schweiz)

    Elektrosmog bei Photovoltaikanlagen

    Um Elektrosmog effektiv zu reduzieren, ist es wichtig, bei der Planung und Installation von Photovoltaikanlagen einen angemessenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Ein Abstand von mindestens zwei Metern zu den Anlagenkomponenten sollte genügen, um keine erhöhten elektromagnetischen Werte im Vergleich zu den üblichen Feldern in Wohnbereichen zu haben.

    Welche gesundheitlichen Probleme können durch Elektrosmog entstehen?

    Elektrosmog kann bei Personen, die besonders empfindlich sind und sich häufig nahe bestimmter Anlagenkomponenten aufhalten, verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen. Häufig berichtete Symptome in Verbindung mit Elektrosmog umfassen Kopfschmerzen, eine erhöhte Nervosität sowie Schwierigkeiten beim Atmen.

    Wie kann man Elektrosmog von Photovoltaik-Anlagen minimieren?

    Bei der Auswahl von Wechselrichtern gibt es grundsätzliche Unterschiede: Wechselrichter mit Transformator produzieren zwar weniger Oberwellen, erzeugen jedoch signifikante Magnetfelder. Im Gegensatz dazu erzeugen elektronische Wechselrichter weniger magnetische Felder, aber mehr Oberwellen, die als “Dirty Power” auch in die Photovoltaikmodule übertragen werden können. Ideal ist es, den Wechselrichter in Bereichen fernab von Ruhezonen, bevorzugt im Keller, zu installieren. Zudem sollten die Kabel eng beieinander und geerdet verlegt werden, um Elektrosmog weiter zu minimieren. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, einen erfahrenen Baubiologen zur Überprüfung der Photovoltaik-Anlage hinzuzuziehen.

    Kurz und knapp:

    • Installation des Wechselrichters: Vermeiden Sie die Nähe zu Schlafplätzen; halten Sie mindestens 2 Meter Abstand.
    • Erdung und Filterung: Erdung der Leitungen zu den Photovoltaik-Modulen; Einsatz von Filtern zur Vermeidung von “Dirty Power” (Oberwellen).
    • Kabelmanagement: Kurze Leitungsführungen und dicht beieinander liegende Kabel.
    • Montage des Wechselrichters: Vermeiden Sie die Montage auf Resonanzkörpern wie dünnen Holzwänden oder Dachsparren.
    • Verzicht auf Funktechnologie: Nutzen Sie keine Steuerungs- und Informationssysteme per Funk.
    • Beratung durch Experten: Kontaktieren Sie im Vorfeld einen qualifizierten Baubiologen, besonders wenn Sie zu sensiblen Bauherren gehören.

    Magnetismus bei Photovoltaikanlagen

    Was ist Magnetismus?

    Magnetismus ist eine physikalische Erscheinung, die von Materialien oder ihren elektrischen Strömen erzeugt wird und die magnetische Kräfte auf andere Materialien ausübt.

    Einfluss von Photovoltaikanlagen

    Der Betrieb von Photovoltaikanlagen führt zur Erzeugung von Gleichstrom, der umgewandelt wird, um mit dem Wechselstromnetz kompatibel zu sein. Dabei entsteht ein geringfügiges magnetisches Feld, das jedoch auf die unmittelbare Umgebung der Inverter beschränkt ist und keine Gesundheitsrisiken darstellt.

    Praktische Tipps

    • Überwachung und Wartung: Regelmäßige Wartungen und die Überwachung Ihrer Anlage stellen sicher, dass alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren und keine ungewöhnlichen elektromagnetischen Felder erzeugen. Für regelmäßige Überprüfungen sollten Sie einen zertifizierten Fachmann kontaktieren.
    • Wahl der richtigen Ausrüstung: Investieren Sie in qualitativ hochwertige Komponenten und professionelle Installation, um die Sicherheit und Effizienz Ihrer Photovoltaikanlage zu maximieren.
    • Hinweise zur praktischen Installation: DC-seitig ist auf eine sorgfältige Installation zu achten. Für die Reduktion der Hochfrequenzstrahlung am Aufenthaltsort von Menschen ist auf eine ausreichende Distanz zwischen Wechselrichter und Mensch zu achten. AC-seitig sollten, wenn möglich, Mehrleiterkabel verwendet werden.
    Carsten Steffen
    Autor: Carsten Steffen
    Carsten Steffen, Gründer von photovoltaik.sh, bringt sein tiefes Verständnis für Photovoltaik und seine Begeisterung für erneuerbare Energien ein, um Kunden in Schleswig-Holstein seit 2021 schneller und kostengünstiger zu ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu verhelfen. Ermöglicht wird das Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Solarteuren. Regelmäßige Schulungen runden unsere Expertise ab. Mit der Gründung von photovoltaik.sh sind wir Ihr vertrauenswürdigen Partner für alle, die ihren Stromverbrauch nachhaltig gestalten möchten.
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