04343 4 33 94 21 info@photovoltaik.sh
Beratung. Planung. Projektierung. Aufbau.

PPA als Geschäftsmodell für Statkraft und seine Position am deutschen Markt

[formidable id=2]

In 1 Minute die Ersparnisse mit einer PV-Anlage berechnen (klicken)

    kWh
    Wir empfehlen: kWp Anlage sowie einen kWp Speicher.
    €/kWh
    Hinweis: Dies ist eine Beispielrechnung die bis 5000 kWh optimiert ist.
    Jetzt unverbindliches Angebot erhalten


    Mit dem Absenden erklären Sie sich mit der Datenverarbeitung einverstanden. Wir geben Ihre Daten nicht ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung an Dritte weiter. Wir verwenden Ihre Daten nicht zu Werbezwecken in Form von Newslettern oder sonstigen Werbeformaten.

    REGIONAL. PERSÖNLICH. TYPISCH NORDDEUTSCH.

    Sie erhalten einen Anruf von uns innerhalb von 48 Stunden. Getreu unser Markenpersönlichkeit behandeln wir Ihr Anliegen von der ersten Minute an mit den altbewährten norddeutschen kaufmännischen Tugenden.

    Aus der Region, für die Region. Daher arbeiten wir nur mit regionalen Partnern und exklusiv für unsere Kunden in Schleswig-Holstein.

    Ihre Daten in guten Händen:

    • keine Weitergabe an Dritte

    • sichere Datenübertragung

    • Datenlöschung nach Art. 17 DSGVO

    • Keine Newsletter oder Spam

    Im März 2026 haben Statkraft und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ein dreijähriges Solar -Power-Purchase-Agreement (PPA) unterzeichnet, das von 2026 bis 2028 jährlich 18,2 GWh Solarstrom liefert. Der Strom stammt aus den bayerischen Solarparks Höflas 1 und 2 mit einer installierten Gesamtleistung von 17,4 MW, die 2024 in Betrieb genommen wurden. Die erzeugte Energie wird von WSW an Industriekunden, namentlich die Bayer AG, weiterverkauft und unterstützt damit deren Dekarbonisierungsziele. Das PPA demonstriert, wie direkte Stromlieferverträge zwischen Erzeugern, regionalen Versorgern und Industrieunternehmen Planungssicherheit in volatilen Energiemärkten schaffen und gleichzeitig den Weg für marktbasierten, subventionsfreien Solarbetrieb ebnen.

    Details zum Solar-PPA zwischen Statkraft und Wuppertaler Stadtwerken

    • Vertragspartner: Statkraft (Erzeuger) und Wuppertaler Stadtwerke (WSW) als regionaler Versorger.
    • Jährliche Stromliefermenge: 18,2 GWh (2026-2028).
    • Installierte Gesamtleistung der Solarparks Höflas 1 & 2: 17,4 MW.
    • Inbetriebnahme der Solarparks: 2024, Standort Bayern.
    • Laufzeit des PPA: 3 Jahre (2026-2028).
    • Industriekunde: Bayer AG, nutzt den Grünstrom zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks.
    • Betreiber der Solarparks: Ökorenta Gruppe (verantwortlich für die kommerzielle Betriebsführung).
    • Preisstruktur: Fixierte bzw. transparent gestaffelte Preise, die Planungssicherheit bei schwankenden Marktpreisen bieten.

    Statkrafts Rolle als führender PPA-Anbieter in Europa

    Statkraft positioniert sich als einer der führenden Anbieter von Power-Purchase-Agreements in Europa. Die aktuelle Vereinbarung mit WSW bestätigt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, erneuerbare Erzeugungskapazitäten gezielt mit regionalen Stadtwerken zu verknüpfen und damit einen zuverlässigen Grünstrom-Fluss zu industriellen Endverbrauchern zu ermöglichen. Patrick Koch, Head of German Origination bei Statkraft, betont, dass solche Partnerschaften Stadtwerken ermöglichen, ihren Industriekunden echte Mehrwerte zu bieten – Grünstrom, Preisstabilität und Planbarkeit.

    Marktbasierter Betrieb ohne EEG-Förderung

    Ein zentrales Merkmal des Vertrags ist der marktbasierten Betrieb der Höflas-Solarparks ohne Unterstützung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ( EEG ). Damit wird gezeigt, dass moderne Solaranlagen in Deutschland wirtschaftlich konkurrenzfähig sind, ohne auf staatliche Subventionen angewiesen zu sein.

    • Fördermodell: Marktbasierter Betrieb ohne EEG-Unterstützung (2026).
    • Implikationen: Wirtschaftliche Unabhängigkeit von Subventionen, Hinweis auf die Marktreife von Solarenergie.

    Längerfristige Zusammenarbeit zwischen Statkraft und WSW

    Das aktuelle Solar-PPA baut auf einer bereits bestehenden, mehrjährigen und erfolgreichen Partnerschaft zwischen Statkraft und den Wuppertaler Stadtwerken auf. Diese langjährige Zusammenarbeit ermöglicht es beiden Seiten, bewährte Prozesse und Vertrauen in die Vertragsgestaltung zu nutzen.

    • Partnerschaftshistorie: Mehrjährig erfolgreich, erweitert durch das Solar-PPA 2026-2028.
    • Aussage von Patrick Koch: „Bereits langjährig erfolgreich zusammen“.
    • Nutzen: Stabilität, gegenseitiges Vertrauen und ein bewährtes Geschäftsmodell für zukünftige Energieprojekte.

    Energiesicherheit und Preisvolatilität – Mehrwert für Industrie und Stadtwerke

    Der deutsche Energiemarkt ist durch steigende Preisvolatilität gekennzeichnet. Langfristige PPAs wie das zwischen Statkraft und WSW bieten eine verlässliche Lösung, um Energiekosten zu planen und sich gegen Marktschocks abzusichern.

    • Vertragsfunktion: Planungssicherheit bei schwankenden Preisen in volatilen Märkten (2026).
    • Wirtschaftliches Argument: Preisstabilität ermöglicht Industriekunden, insbesondere mittelständischen Unternehmen, langfristige Kostenkalkulationen vorzunehmen.
    • Zusätzlicher Nutzen: Unterstützung der Dekarbonisierungsziele durch garantierten Grünstrom.

    Chancen und Risiken des dreijährigen Solar-PPAs

    Obwohl das PPA zahlreiche Vorteile bietet, gibt es auch strukturelle Risiken, die im Kontext der Energiewende berücksichtigt werden müssen.

    • Dreijährige Laufzeit begrenzt Langzeitsicherheit: Nach 2028 müssen beide Parteien neu verhandeln oder alternative Lösungen finden; längere Vertragslaufzeiten (5-10 Jahre) würden höhere Planungssicherheit bieten, sind jedoch schwieriger zu vereinbaren.
    • Abhängigkeit von Wetterbedingungen und Solarertrag: Die Stromproduktion ist saisonabhängig und wetterbedingt, wodurch ein Ausfallrisiko bei extremen Wetterlagen oder technischen Störungen besteht.
    • Geografische Distanz Bayern-Wuppertal und Netzausbau: Der Strom wird von Bayern nach Nordrhein-Westfalen transportiert; Engpässe im deutschen Netz könnten die physische oder bilanzielle Lieferbarkeit beeinflussen.

    FAQ

    Was ist ein PPA und warum nutzen Unternehmen es?

    Ein Power Purchase Agreement (PPA) ist ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen Erzeuger und Käufer. Unternehmen nutzen PPAs, um Grünstrom zu fixierten oder transparenten Preisen zu sichern, ihre CO₂-Ziele zu erreichen und sich gegen Energiepreisvolatilität abzuschirmen.

    Kann die Bayer AG 100 % ihres Strombedarfs aus diesem PPA decken?

    Nein. Das PPA liefert 18,2 GWh/Jahr – nur einen Anteil des Strombedarfs großer Industriestandorte wie der Bayer AG. Es ist eine gezielte Ergänzung zur Gesamtenergieversorgung und trägt zur Senkung des CO₂-Fußabdrucks bei, deckt ihn aber nicht vollständig ab.

    Warum ist der Betrieb ohne EEG-Förderung bemerkenswert?

    Solaranlagen sind in Deutschland traditionell von der EEG-Umlage abhängig. Dass Höflas 1 & 2 profitabel ohne diese Subvention betrieben werden, zeigt, dass Solarenergie marktwirtschaftlich konkurrenzfähig geworden ist.

    Wer trägt das Ausfallrisiko, wenn die Solaranlage nicht wie geplant produziert?

    Das Risiko ist typischerweise im PPA-Vertrag geregelt. Meist trägt der Erzeuger das Produktionsrisiko und muss Strom am Markt zukaufen oder Kompensationen zahlen, wenn die vertraglich zugesagte Menge nicht erfüllt wird.

    Fazit

    Das dreijährige Solar-PPA zwischen Statkraft und den Wuppertaler Stadtwerken ist ein exemplarisches Beispiel für die wachsende Bedeutung von PPAs in der deutschen Energiewende. Es verbindet bayerische Solarenergie mit industriellen Endverbrauchern im Ruhrgebiet, schafft Planungssicherheit in einem volatilen Markt und beweist, dass moderne Solaranlagen ohne EEG-Förderung wirtschaftlich tragfähig sind. Gleichzeitig unterstreicht das Modell Statkrafts Position als einer der führenden PPA-Anbieter in Europa und zeigt, wie langfristige Partnerschaften zwischen internationalen Erzeugern und regionalen Versorgern die Dekarbonisierung der Industrie vorantreiben können. Trotz bestehender Risiken – begrenzte Vertragslaufzeit, wetterabhängige Erzeugung und netztechnische Herausforderungen – bietet das PPA einen klaren Mehrwert für alle Beteiligten und markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren, resilienteren Energiezukunft.

    Carsten Steffen
    Autor: Carsten Steffen
    Carsten Steffen, Gründer von photovoltaik.sh, bringt sein tiefes Verständnis für Photovoltaik und seine Begeisterung für erneuerbare Energien ein, um Kunden in Schleswig-Holstein seit 2021 schneller und kostengünstiger zu ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu verhelfen. Ermöglicht wird das Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Solarteuren. Regelmäßige Schulungen runden unsere Expertise ab. Mit der Gründung von photovoltaik.sh sind wir Ihr vertrauenswürdigen Partner für alle, die ihren Stromverbrauch nachhaltig gestalten möchten.
    Beratung
    Anrufen